Frank Albrecht

Nachhaltigkeit ist ein „großes“ Wort in der nun schon Jahrzehnte-alten Diskussion um die Verträglichkeit von Ökologie und Ökonomie. In unserem Alltag aber wird der Begriff häufig durch „kleine“ Dinge mit Leben gefüllt. Das zumindest haben die Bewerbungen um diesen Preis in den vergangenen Jahren bewiesen. Immer wieder hat die Jury dabei Projekte, Modelle und Konzepte entdeckt, die allein die Welt nicht retten können. Aber sie zeigen, wie engagierte Schleswig-Holsteiner mit guten Ideen tagtäglich ihren Beitrag für eine bessere Welt leisten. Denn auch unser Handeln bestimmt, ob wir den Klimawandel, der ja auch direkt vor unserer Haustür bereits zum Teil dramatische Folgen hat, noch ausbremsen können. Oder ob wir den nächsten Generationen ausreichende Ressourcen hinterlassen, die es ihnen ermöglichen zu überleben. Beim Einkaufen, beim Verreisen, auf dem Weg zur Arbeit oder bei den Dingen, die wir in der Freizeit tun, sollte der Gedanke der Nachhaltigkeit eine Rolle spielen.
Auch dazu möchte dieser Preis beitragen. Denn es geht darum, das Thema im Bewusstsein der Menschen zu verankern. Daher freut es mich besonders, dass in diesem Jahr ein „Extra-Preis“ für Schulprojekte ausgelobt wird. Denn wer Erfolg auf diesem Sektor haben will, sollte bei den Kindern anfangen.