Alexandra Oboda

Die IB.SH unterstützt den Nachhaltigkeitspreis, weil er auf vorbildliche Initiativen und Projekte aus Schleswig-Holstein aufmerksam macht. Als zentrales Förderinstitut des Landes, das sich mit voller Kraft für die zukunftsfähige Entwicklung unseres Landes einsetzt, wissen wir: Gute Ideen inspirieren und bleiben selten allein.

Persönlich und beruflich treibt mich das Thema Nachhaltigkeit schon seit vielen Jahren um und an. Ich freue mich bei dem Nachhaltigkeitspreis 2021 wieder mit dabei zu sein und bin gespannt auf viele engagierte Menschen und inspirierende Projekte für die Gestaltung des Schleswig-Holsteins von morgen.

Staatssekretärin Dr. Dorit Kuhnt

Der Nachhaltigkeitspreis ist eine Anerkennung für diejenigen, die sich für ein umweltfreundliches und zukunftsorientiertes Miteinander einsetzen. Denn er honoriert all die nachahmenswerten Ideen, die unser Handeln ein Stück besser machen und uns für eine gemeinsame, lebenswerte Zukunft um die Ecke denken lassen. Ich bin daher gespannt auf originelle Initiativen – und freue mich, dass wir mit dem Nachhaltigkeitspreis auf all jene aufmerksam machen können, die global denken und lokal handeln.

Was Nachhaltigkeit anbelangt, so hat sich in den vergangenen Jahren die Erkenntnis durchgesetzt, dass der Blick auf die ökologische Dimension allein nicht genügt. Nachhaltigkeit muss umfassend gedacht werden: mit den gleichgewichteten Aspekten der ökologischen, ökonomischen und sozialen Nachhaltigkeit. In 17 greifbare Ziele für eine nachhaltige Entwicklung haben die Vereinten Nationen dieses sogenannte Drei-Säulen-Modell im Jahr 2016 übersetzt.

Doch was bedeuten diese großen Ziele für Schleswig-Holstein? Wie lassen sie sich hier mithilfe sinnvoller Projekte erreichen? So erfreulich es ist, dass Nachhaltigkeit im gesellschaftlichen Mainstream angekommen ist, so bedeutsam ist auch der Blick auf die Qualität des Handelns. Wir sollten uns nicht bereits auf kleinen Verbesserungen ausruhen. Wir sollten vielmehr auf allen Ebenen Initiative zeigen, um einer nachhaltigen Entwicklung gerecht zu werden.

Volker Leptien

Globale Verantwortung und nachhaltige Entwicklung sind untrennbar miteinander verbunden. Aber warum gelingt es nicht, die globale Wirkung bei den täglichen Aktivitäten zu berücksichtigen? Wie schaffen wir es, unser Handeln so auszurichten, dass die negativen Folgen ausbleiben? Auf diese Fragen gibt es keine einfachen Antworten, aber es gibt viele gute Beispiele aus Schleswig-Holstein. Diese wollen wir zeigen, auszeichnen und zum Nachahmen anregen, sie können Vorbild und Beispiel für andere sein. Wann immer Zukunftsthemen behandelt werden, muss die globale Verantwortung mitgedacht werden, um Schäden für jetzige und künftige Generationen zu vermeiden. Nicht nur hier in Schleswig-Holstein, sondern überall auf der Welt. Darum sollen mit dem Nachhaltigkeitspreis des Landes Schleswig-Holstein vor allem auch Bewerber ausgezeichnet werden, die mit ihren Ideen die globale Verantwortung reflektieren und nachhaltige Lösungen aufzeigen, um dieser gerecht zu werden.

Frank Albrecht

Frank Albrecht

Nachhaltigkeit ist ein „großes“ Wort in der nun schon Jahrzehnte-alten Diskussion um die Verträglichkeit von Ökologie und Ökonomie. In unserem Alltag aber wird der Begriff häufig durch „kleine“ Dinge mit Leben gefüllt. Das zumindest haben die Bewerbungen um diesen Preis in den vergangenen Jahren bewiesen. Immer wieder hat die Jury dabei Projekte, Modelle und Konzepte entdeckt, die allein die Welt nicht retten können. Aber sie zeigen, wie engagierte Schleswig-Holsteiner mit guten Ideen tagtäglich ihren Beitrag für eine bessere Welt leisten. Denn auch unser Handeln bestimmt, ob wir den Klimawandel, der ja auch direkt vor unserer Haustür bereits zum Teil dramatische Folgen hat, noch ausbremsen können. Oder ob wir den nächsten Generationen ausreichende Ressourcen hinterlassen, die es ihnen ermöglichen zu überleben. Beim Einkaufen, beim Verreisen, auf dem Weg zur Arbeit oder bei den Dingen, die wir in der Freizeit tun, sollte der Gedanke der Nachhaltigkeit eine Rolle spielen.
Auch dazu möchte dieser Preis beitragen. Denn es geht darum, das Thema im Bewusstsein der Menschen zu verankern. Daher freut es mich besonders, dass in diesem Jahr ein „Extra-Preis“ für Schulprojekte ausgelobt wird. Denn wer Erfolg auf diesem Sektor haben will, sollte bei den Kindern anfangen.

Prof. Dr. Holger Gerth

Für ein nachhaltiges Leben und Wirtschaften sollten nicht nur Maßnahmen im ökologischen Sinne berücksichtigt werden, sondern gleichermaßen muss auch die Ökonomie stimmen und soziale Verantwortung gegeben sein. Dies sind die 3 gleichberechtigten Säulen, die vor fast 30 Jahren von den Vereinten Nationen unter dem Begriff Nachhaltigkeit für eine globale Verantwortung und Zukunft zusammengefasst wurden. Unter den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung gehört unter anderem die Bildung zu einem der Standards, ohne den eine Teilhabe am gesellschaftlichen Wohl nicht möglich ist.

Weitere Beispiele sind nachhaltige Mobilitätskonzepte sowie Kooperationen anstelle von Konkurrenz, die die Zukunft von Unternehmen sichern helfen. Auch jeder Bürger kann mit seinem nachhaltigen Konsum einen Beitrag leisten und Verantwortung für unsere Zukunft übernehmen.

In diesem Sinne sollen mit dem Nachhaltigkeitspreis 2021 vorbildliche Projekte von Einzelpersonen, von Verbänden und Vereinen oder der Wirtschaft prämiert werden und damit zur Nachahmung anregen. Ich freue mich auf viele Vorschläge, die wir sichten und bewerten können.