Prof. Dr. Holger Gerth

Für ein nachhaltiges Leben und Wirtschaften sollten nicht nur Maßnahmen im ökologischen Sinne berücksichtigt werden, sondern gleichermaßen muss auch die Ökonomie stimmen und soziale Verantwortung gegeben sein. Dies sind die 3 gleichberechtigten Säulen, die vor fast 30 Jahren von den Vereinten Nationen unter dem Begriff Nachhaltigkeit für eine globale Verantwortung und Zukunft zusammengefasst wurden. Unter den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung gehört unter anderem die Bildung zu einem der Standards, ohne den eine Teilhabe am gesellschaftlichen Wohl nicht möglich ist.

Weitere Beispiele sind nachhaltige Mobilitätskonzepte sowie Kooperationen anstelle von Konkurrenz, die die Zukunft von Unternehmen sichern helfen. Auch jeder Bürger kann mit seinem nachhaltigen Konsum einen Beitrag leisten und Verantwortung für unsere Zukunft übernehmen.

In diesem Sinne sollen mit dem Nachhaltigkeitspreis 2021 vorbildliche Projekte von Einzelpersonen, von Verbänden und Vereinen oder der Wirtschaft prämiert werden und damit zur Nachahmung anregen. Ich freue mich auf viele Vorschläge, die wir sichten und bewerten können.

Prof. Dr. Conrad Wiermann

Um das Leben von morgen zu gestalten braucht es echte Nachhaltigkeit. Rein auf ökonomische Ziele ausgerichtete Strategien sind per se nicht nachhaltig und damit auch nicht zukunftsfähig. Für die Landwirtschaft müssen der Erhalt und die Entwicklung von resilienten Ökosystemen im Mittelpunkt von Nachhaltigkeitsstrategien stehen. Besonders Aspekte der Bodengesundheit und –qualität sind hierbei zukünftig noch stärker zu berücksichtigen.